Hier nun alle Informationen zu den uns bekannten Regelungen am Flughafen Erbenheim

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Allgemein nach dem Vertrag mit dem Bundesliegenschaftsamt:

        -maximal 40 Luftfahrzeuge stationiert 

        -20000 Flugbewegungen auf (amerikanische Zählweise - An- und Abflug zählen einzeln)

        -für Militärflugplätze gültige Betriebszeiten (24 Stunden)

        -die Flugbetriebszeiten richten sich nach den Bedingungen der militärischen Hubschrauberübungsplätzen. Damit ist 24 Stundenbetrieb möglich, aber das militärische Luftfahrthandbuch der Bundesrepublik Deutschland gilt:

Nachtiefflugübungen mit Nachtsichtgeräten sind vom Mai bis August von Dienstag bis Freitag bis 00:30 gestattet und in den Monaten Juni und Juli an den gleichen Tagen bis 01:00.

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E-Mail des Fluglärmkoordinators der Airbase vom 7. August 2013:

„Die in der Garnison Wiesbaden stationierten Luftfahrzeugführer folgen in ihrem Betriebsablauf den bundesdeutschen Vorschriften im "Militärischen Luftfahrthandbuch Deutschland" der Bundeswehr. Auch die Flugstrecken, die jeweilige Flughöhe und alle weiteren Verfahren des Flugverkehrs sind durch die Behörden des Gastgeberlandes festgelegt. Luftfahrzeugführer - ob zivil oder militärisch, ob deutsch oder amerikanisch, ob Bundeswehr oder hier stationierte NATO-Einheiten - sind verpflichtet, regelmäßig bestimmte Anforderungen zum Erhalt ihrer Fluglizensen zu erfüllen. Für Hubschrauberpiloten zählt zu diesen Anforderungen eine Flugstunde mit Nachtsichtgeräten bei völliger Dunkelheit alle 60 Tage. Dies ist eine für die Flugsicherheit unverzichtbare Routineanforderung für deutsche wie amerikanische Hubschrauberpiloten. 

Diese Nachtsichtflüge finden das ganze Jahr über statt. Da es in den Wintermonaten früher dunkel wird, werden diese Leistungserhaltungsflüge von den Anwohnern nicht so stark wahrgenommen. Da es jedoch in den Sommermonaten später dunkel wird, verschieben sich diese Pflichtflüge in die späteren Abendstunden. 

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Bitte beachten Sie auch, dass die Hubschrauber-Platzrunde südlich des Flugplatzes Erbenheim NICHT für Nachtsichtflüge nach Mitternacht benutzt wird. Für diese Flüge starten die Piloten von der Clay-Kaserne, fliegen dann in ein weniger besiedeltes Übungsgebiet (*) und kommen danach zurück. Gemäß des Luftfahrthandbuchs darf nach Mitternacht von unserem Flugplatz nicht mehr abgehoben werden. Die US-Streitkräfte schätzen das Verständnis der umliegenden Gemeinden bei unserem Bemühen, die Wünsche der Anwohner und die bundesweit geltenden Lizenzerhaltungsvorschriften für unsere Piloten miteinander zu vereinbaren.“ 

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(*) Diese „weniger besiedelten“ Gebiete liegen nach unseren Informationen  in Flugrouten bis nach Lampertheim und entlang des Rheins bis zum Truppenübungsplatz Büchel, wohin Teile der Nachtflugübungen verlagert wurden.

Sommerflugprogramm

Der Leiter des Flughafens erläuterte anläßlich der FLK, dass das Training mit Nachtsichtgeräten frühestens 48 Minuten nach Sonnenuntergang erfolgen kann (im Juli erst ca. nach 23:30), nach 24 Uhr keine Platzwunden mehr erfolgen sollen und die Fluggeräte nur noch anfliegen um abgestellt zu werden. Die genehmigten Zeiten in den Nächten sind im Mai und August bis 1:30 Uhr und Juni/Juli bis 2:00 Uhr und dies maximal zweimal die Woche.  Die Flugnächte sollen Dienstag und Mittwochs durchgeführt werden, außer in Wochen, in denen auf diesen Tagen Feiertage liegen. Der „normale“ Übungsflugbetrieb kann bis 24 Uhr durchgeführt werden.

Herbsttagung der Lärmschutzkommission am 7.11.18

Immer im halbjährigen Rhythmus tagt die Lärmschutzkommission. Aufgrund der Berichte der Leitung des Flughafens und der Flugsicherung der Luftwaffe haben sich keine gravierenden Veränderungen im Vergleich zu den vergangenen beiden Jahren ergeben. Die Zahl der Flugbewegungen hat sich geringfügig erhöht, während die Zahl der Beschwerden mit 45 ihren niedrigsten Stand der letzten Jahre erreichte.

Das Protokoll der Fluglärmkommission finden Sie unter folgendem Link: Protokoll

Die Fragen zu den Themen Ostfeld/Kalkofen und Bau der geplanten Müllverbrennungsanlage, die wir im Vorfeld der Fluglärmkommission vorgelegt haben und dort nicht zur Erörterung vorgesehen wurden, können Sie hier einsehen: Link

Die Vertreter der amerikanischen Verwaltung verwiesen auf die  Verwaltung der Stadt und die verantwortlichen Gremien, da sie eine strikte Nichteinmischungspolitik verfolgen. In den ersten Anhörungen zu den geplanten Projekten wurden sie nach unseren Informationen bereits gehört. Der Vertreter der Luftwaffe bestätigte, dass seine Behörde bei den Planungen alle Vorschriften überprüfen würde, bisher aber noch nicht beteiligt sei.

Tagung der Fluglärmkommission am 24.4.18

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Die erste Tagung der Flugkärmkommission 2018 brachte seitens des Flughafens keine wesentlichen Neuerungen. Die alten Hubschrauber wurde durch moderne Geräte ersetzt und statt 11 Maschinen sind nun 10 stationiert. Das Training der Piloten auf die neuen Maschinen wird Mitte Mai abgeschlossen sein. Dann beginnt das diesjährige Sommerflugprogramm. Erstmalig gab die Flugleitung die genauen Daten der geplanten Flugnächte bekannt. Der zuständige Kommandeur Col. Fish betonte, dass Offenheit und Transparenz für die amerikanische Seite in Bezug auf den Flughafenbetrieb wichtig sei.

Die Zahl der Beschwerden bewegt sich weiter auf einem niedrigen Niveau. 

BiLGUS warf Fragen zum geplanten Ausbau des Gebietes „Kalkofen/Ostfeld“, sowie der geplanten Müllverbrennungsanlage auf - dazu unten mehr.

Das Protokoll der Sitzung finden Sie hier:  Protokoll

Hier die Präsentation von BilGUS während der Fluglärmkommission (Sie können einzelne Bilder durch anklicken vergrößern!):

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