24.4.26 Aktuelle Informationen Airbase zum Sommerflugprogramm
Sehr geehrte Damen und Herren,
ab dem 1. Mai 2026 beginnt das alljährliche Sommernachtflugprogramm (SNFP) auf dem Wiesbaden Army Airfield. Das SNFP ist ein Programm der deutschen Bundeswehr, welches auch unsere US Army Hubschrauber alljährlich in den Monaten Mai bis Ende August nutzen. Dieses Programm wurde entwickelt, um unseren Piloten die Möglichkeit zu geben, zwischen Mai und August auch nach Mitternacht zu fliegen.
Die Piloten benötigen diese Zeiten, um das Fliegen mit Nachtsichtgeräten zu üben, die nur bei völliger Dunkelheit betrieben werden können, was im Sommer zu normalen Zeiten nicht möglich ist, da es später dunkel wird. Dies ist erforderlich zum Erhalt der Lizenzen unserer Piloten.
Aus diesem Grund ist es unseren Piloten in den Monaten Mai und August gestattet, auf dem Wiesbaden Army Airfield bis 1:30 Uhr nachts zu landen. In den Monaten Juni und Juli ist das Landen auf dem Wiesbaden Army Airfield bis 2 Uhr nachts gestattet. Der Flugbetrieb im Rahmen des SNFP ist auf maximal zwei Nächte pro Woche beschränkt, wobei das Starten von Montag bis Donnerstag erlaubt ist. Flugbewegungen im Rahmen des SNFP werden nicht in der Nacht von Sonntag auf Montag oder in der Nacht von Freitag auf Samstag stattfinden.
Wird eine Sommernacht im Rahmen des SNFP genutzt, so gewährt das Airfield einen Ausgleichstag, an dem der Flugplatzbetrieb früher als üblich endet.
Bitte beachten Sie jedoch, dass der Flugbetrieb auf dem Wiesbaden Army Airfield das ganze Jahr über bis Mitternacht duchgeführt werden darf. Flüge außerhalb dieser Zeiten sind mit Genehmigung der zuständigen deutschen Behörden möglich und hängen von unseren militärischen Missionen ab.
Best Regards / Mit freundlichen Grüßen
Public Affairs Office
U.S. Army Garrison Wiesbaden, Germany
Allgemeine Informationen zum Flugbetrieb und zum Sommerflugprogramm
Da uns immer wieder Beschwerden zum Sommerflugprogramm erreichen, finden Sie hier die offiziellen Informationen zu den genehmigten Rahmenbedingungen: Link
Unabhängig von den Regelungen sollten Sie unbedingt Ihre Beschwerden mitteilen, damit die Verantwortlich weiter aufmerksam bleiben und der Lärmeintrag auch zukünftig gemindert wird!
Aktuelle Studie zur schädlicher Wirkung von Fluglärm aus England (1/2025)
Eine Studie zeigt erstmals die konkreten Auswirkungen von permanentem Fluglärm auf das Herz. Bei der Auswertung von Herzaufnahmen per Magnetresonanztomographie (MRT) stellten britische Wissenschaftler fest, dass die linke Herzkammer bei Menschen, die nahe an Flughäfen wohnen, um durchschnittlich sieben Prozent schwerer ist als bei anderen Personen. Dies erhöhe das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Probleme wie Herzrhythmusstörung, Herzinfarkt oder Schlaganfall um 32 Prozent, schreibt die Gruppe um Cristian Topriceanu vom University College London im «Journal of the American College of Cardiology» («JACC»).
Lesen Sie hier weiter: Link
Tagung der Fluglärmkommission am 22.11.22
Wie jedes Jahr tagte wieder die Flugkärmkommision, diesmal live auf dem Airfield. Es gab wenig Neues zu berichten, da sich weder Flugrouten, noch Zahl der Fluggeräte und Flüge signifikant im Vergleich zu den Vorjahren verändert haben. Die Ankündigung aus dem Vorjahr bezüglich der Erhöhung der Anzahl der Fluggeräte scheint bisher nicht realisiert worden zu sein. Angaben zur zukünftigen Entwicklung, auch mögliche Auswirkungen des Ukraine-Krieges, haben die Verantwortlichen nicht gemacht
Interessant war jedoch die Rede von Colonel Mayfield, der Kommandeur der Garnison seit vier Monaten, die in der Aufforderung mündete als „Community“ Probleme offen anzusprechen und jederzeit Probleme offen mit ihm und den Zuständigen zu besprechen . Solche Worte habe wir schon öfters gehört, doch wurden diesmal auch Lärmereignisse, wie z.B. Footballspieler auf dem Hainerberg oder auch die Störung der dort Wohnenden durch die Fußballspiele des nahen Stadiums angesprochen. So sprach der Vertreter der Stadt Hochheim die eingehenden Beschwerden aufgrund der Probeläufe der Motoren auf dem Airfield an. BiLGUS schloss sich dem an und forderte die Verantwortlichen auf über eine Lärmschutzhalle nachzudenken, da ca. 60tsd Menschen im näheren Umfeld von solchen Probeläufen betroffen sind, die nicht als Flugereignisse in die Statistik eingehen. Sie Wartung der Fluggeräte ist einsichtig und sinnvoll, doch sollten auch hier die Konsequenzen für die Bevölkerung bedacht werden!
Um die Beeinträchtigung zu demonstrieren hier zwei Beispiele aus jüngerer Zeit, die in Igstadt (ca. 4,5km entfernt) mit einem Smartphone aufgenommen wurden:
15.11.22 - ein Motorenlauf
27.10.22 - noch ein Motorenlauf
Nach der Begrüßung und der Bekräftigung nach einem gutnachbarschaftlichen Verhältnis und Austausch mit den Anwohnern und der Stadt wurde wieder das Sommerflugprogramm vorgestellt und erläutert. Änderungen hierzu gab es nicht.
Die Zahl der Landungen im Jahr 2025 (Oktober bis Oktober) nach Mitternacht betrug 35 (37 in 2024) die Zahl der Ausgleichstage (Ende des Flugbetriebs an Wochentagen um 19 Uhr und Freitags um 15 Uhr) betrug 41 (22 in 2024)
Die Zahl der Flugbewegungen über dem Flugfeld betrug 11734 (970 im Monat), was sich im Durchschnitt der vergangenen Jahre bewegt. Dabei sind auch Flugbewegungen durch Bundeswehr, Polizei, ADAC, Krankenflüge etc., sodass sich die durch amerikanische Fluggeräte verursachten Bewegungen auf 7570 reduzieren. Die genehmigte Höchstzahl von 20tsd Flugbewegungen wurde also nicht erreicht.
Die Zahl der stationierten Fluggeräte ist gleich geblieben.
Bei den Zuständigen des Flughafens wurden 2025 6 Beschwerden eingereicht, bei der zentralen Kontrolle der Bundeswehr 12, was dort 0,03% aller Beschwerden in Deutschland ausmacht.
Die von uns schon mehrfach geäußerte Bitte für die Probeläufe der zu wartenden Maschinen Lärmschutzhallen zu errichten, wurde nach der letztjährigen Zusage des Leiters des Flughafens es zu prüfen, abschlägig beschieden. Er erläuterte, das aufgrund der beengten Topografie des Flughafens die erforderlichen Sicherheitsabstände zu Flugbahnen und -wegen und zu Gebäuden nicht eingehalten werden können. Er sagte noch mal zu diese Probeläufe so weit entfernt von den umliegenden Bebauungen zu machen, wie möglich.
Zur Frage des Bürgermeisters von Hochheim, in wie weit sich die in der Fluglärmkommision Frankfurt in Erwägung stehende stärkere Nutzung der Abflugroute „Tabum“ des Frankfurter Flughafens mit den Belangen des Erbenheimer Flughafens in Konflikt steht, wurde Folgendes erläutert. Zunächst ist der Flugbetrieb des Airfields den Flugbedarfen von Frankfurt untergeordnet und Starts und Landungen müssen mit dem Tower dort abgestimmt werden. Darüber hinaus ist der Luftraum über den Airfield bis 1500 Fuß (457 Meter) für die amerikanischen Flugbewegungen reserviert, außer Frankfurt benötigt ihn. Die Abflüge von Tabum erreichen in der Regel über Erbenheim Höhen über 1000m (Bsp.: 27.10.25 um 12:25, Condor Flugdienst ca 1600m Höhe).
PFAS - Funde, auch rund um die Airbase
Wieder einmal ist das Thema der Verschmutzung von Böden und Grundwasser rund um die Airbase und in ganz Deutschland aufgegriffen worden. Ein Rechercheteam von Süddeutscher Zeitung, NDR , WDR und europäischen Zeitungen, die sich im „Forever Pollution Project“ zusammmengeschlossen haben, hat Zahlen und Messergebnisse für Deutschland veröffentlicht. (Quelle: Link)
Die FPAS, perflourierte Alkydsubstanzen sind fett, wasser- und schmutzabweisend und befinden sich in Kleidung, gewissen Papierprodukten, Löschschäumen, u.v.m. und werden bei der Herstellung anderer Produkte, wie Teflon, benötigt. (Weitere Infos: Link)
Aufgrund einer kleinen Anfrage nahm das hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im April 2020 hierzu Stellung. (Link)
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wissen/pfas-karte-verschmutzung-deutschland-e539605/
Möglicherweise soll auf Seiten der Airbase durch die, während der letzten Fluglärmkomision angekündigte Sanierung der Landebahn incl. des Aufbaus einer Kanalisation, in diesem Zusammenhang zumindest zukünftige Schäden vermeiden.
2011 fanden sich einige Bürger, vor allem zunächst aus Bierstadt zusammen, da sie mit die Situation um die Airbase unzufrieden war. Vor allem die Verlärmung der Gegend, in der 60 000 Anwohner leben wollte sie nicht länger hinnehmen. Am 1.2.2012 trafen sich weitere Bürger aus allen Anrainergemeiden und riefen die „Bürgerinitiative gegen Lärm und Umweltgefahren durch US-Flugzeuge“, kurz BiLGUS ins Leben.
Für uns der Anlass einmal zurück zu schauen, das ehrenamtliche Engagement zu würdigen und die Ergebnisse zusammen zu tragen (Link). Neue Themen entstehen aktuell und wir wollen uns auch hier engagieren: „Ostfeld“ und Erweiterung des Airfield incl. Neustationierung von 10-14 Hubschraubern.
Hier der Link zu unserm Rundschreiben im Frühjahr: Link
Auch wenn das Problem des Lärms durch die Tatsache, das so nah an einer Kurstadt ein Flughafen betrieben und ausgebaut wird, weiterhin besteht, sind die Beschwerden, wie in den letzten Jahren, weiter zurückgegangen. Das heißt nicht, das wir die Hände in den Schoß legen sollten, da viele Fragen weiterhin nicht geklärt sind. So ist weiter zu beobachten, wie sich der verstärkte Verkehr über die Instrumentananflugroute über Biebrich-Nord auswirkt, nachdem die von Süden über das Ostfeld führende Sichtflugroute eingestellt wurde. Immerhin baute InfraServ sieben Jahren nach unserer Überprüfung der Sicherheitskonzepte, ein Hochsicherheitslager für Gefahrstoffe - allerdings im Bereich der An-und Abflugroute...
Unklar ist weiterhin, ob und wann weitere Fluggeräte, wie im Herbst 2020 in einem Schreiben an die hessische Landesregierung angekündigt, kommen werden. Vor allem ist dann zu erwarten, das die in der Matriskstudie von 2013 angesprochene Risikoschwelle, die im Moment gerade nicht erreicht wird, überschritten wird. Natürlich sind auch alle Fragen rund um die mögliche Ansiedlung von mehr als zehntausend Menschen im Bereich des Ostfeldes und deren Belastung und Gefährdung durch den Flugbetrieb bislang ungeklärt. Das von der Stadt beauftragte Gutachten soll aufgrund der "technischen Anleitung Lärm“ die Belastungen mathematisch ermitteln. Von neuen, qualitiativ besseren Messungen, als 2013 ist uns nichts bekannt und die notwendigen Daten liegen dem Umweltamt nach Aussage von dessen Leiter, Herrn Kowol, noch nicht vor. Neben dem Lärm ist natürlich die Sicherheit der Anwohner zentral und nachdem die Planung der SEG zu Beginn der Planung noch eine Bebauung unter der Anflugroute vorsah (!), erscheint es dringend geboten weiterhin ein Auge auf die Pläne der Stadt zu haben.
Positiv bleibt der Eindruck, das nach 10 Jahren unserer Beteiligung der amerikanischen Seite bewußt ist, das sie sich aktiv um die möglichen Minderungsmaßnahmen weiter kümmert. So werden auch Anflüge von entfernten Flughäfen auf diesen NATO-Flughafen möglichst zusammengefaßt, sodass z.B, an einem Samstag nicht fünf verschiedene Lärmereignisse stattfinden, sondern fünf Hubschrauber gleichzeitig einfliegen.
Das mag Manchen als kleine Maßnahme vorkommen, doch erinnern wir uns an die Zeit vor zehn Jahren, als es keinen Kontakt zur Airbase gab und die Piloten flogen wann sie wollten.
Wir werden die Entwicklung weiterhin aktiv begleiten und hoffen für die Zeit nach Corona wieder darauf einmal persönlich zusammen kommen zu können. Falls Sie in der Zwischenzeit Fragen und Anregungen haben, lassen Sie uns das wissen. So es möglich ist, werden wir uns auch weiter darum kümmern.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Wulf
Sprecher von BiLGUS
Zur Lärmschutzkommission formulierten wir wieder die Fragen von Bürgern an die Leitung der Airbase, besonders ob mehr Fluggeräte mit der Verlagerung des Afrika-Kommandos zu erwarten sind. Die Antwort war, dass es dazu noch keine Informationen gebe!
Nun müssen wir feststellen, dass die Erhöhung der Zahl der Fluggeräte bereits im September 2020 der Landesregierung gemeldet wurde. Wußte also die Leitung des Flughafens nicht mehr, was sie drei Monate zuvor schriftlich mitgeteilt hat, das eine Aufstockung der Hubschrauber um 10-14 Exemplare stattfinden soll. Was sind die Gründe, das die Vertreter der Anrainergemeinden und Ortsbeiräte das nicht wissen sollten?
Darüber hinaus kolportieren Stadt und SEG im Zusammenhang mit der Planung für das Ostfeld, dass sie wieder um die Verlegung der Sichtflugroute, die direkt über das geplante Siedlungsgebiet führt, verhandeln (Wiesbadener Kurier am 2.3.21). Merkwürdig, dass die Amerikaner im Dezember bereits die Aufgabe der Route verkündeten - was muß da verhandelt werden?
Offensichtlich werden darüber hinaus den Bedenken, die im Antrag an die Regionalversammlung (Link - ab Seite 105) in Bezug auf zukünftige Lärmbelastungen und Schutzregelungen von anderen Behörden geäußert werden, wenig Beachtung geschenkt. Mit dem Lärmgutachten zum Ostfeld wurde wieder die gleiche Firma beauftragt, die bereits zum „Hainweg“ dubiose Stellungnahmen verfasste: Messungen bei Nord/Nord-Ostwind - „Fluglärm ist nicht wahrzunehmen“ (Zur Erinnerung: Link). Es macht den Anschein als wolle die Stadt ihre Pläne auch hier um jeden Preis durchsetzen.
Wir haben dazu eine Presseerklärung veröffentlich: Link
Links zur aktuellen Berichterstattung:
Frankfurter Rundschau vom 4.3.21: Link
FAZ vom 27.02.2021: Link
Wiesbadener Kurier vom 26.11.2020: Link
Erste Reaktionen auf die Presseerklärung:
Der Wiesbadener Kurier titelt: „Fluglärm am Himmel über Wiesbaden - US-Armee will Hubschrauberstaffel aufstocken / Konsequenzen für Bebauungsgebiet Ostfeld“ (8.3.21)
Der Flugkapitän a.D. und Sachkundige für Fluglärm und Richtlinien für Hindernisfreiheit im Luftverkehr Herr Dirting veröffentlicht einen Brief, in dem er nach den Beweggründen fragt, die sowohl die Stadt, als auch die Verantwortlichen des Flughafens dazu bewegen rechtliche Vorgaben und Vorschriften sowohl als Deutschland, als auch aus den USA zu ignorieren und damit den Flugbetrieb einzuschränken. „Es bleibt mir ein Rätsel wie tatenlos die Träger öffentlicher Belange und die Kommandantur der Air Base ihre Interessen vertreten.“
Er fragt: „Warum wird von fast allen Beteiligten die Gesetzeslage ignoriert und nicht angewendet?
Warum verweigert man sich sehendes Auges und geschlossener Ohren einem Verfahren, welches in Rechtssicherheit auch die Interessen der US Army wahrnimmt?“
Wir veröffentlichen an dieser Stelle seinen Brief, der in englischer und deutscher Sprache vorliegt: Link
In diesem Artikel behauptet Herr Stöcklin, dass die SEG den Amerikanern „entgegengekommen“ sei, in dem sie die Planung einer Bebauung unter der Instrumentenfluglinie gestrichen habe und umschreibt damit beschönigend die Tatsache, dass sie dort nie hätte bauen dürfen, da ansonsten der Flughafen lahmgelegt worden wäre. Darüber hinaus sei eine Verlegung der Sichtfluglinien, die direkt über zukünftiges Siedlungsgebiet führen (siehe Darstellung weiter unten), möglich und wenn nicht, sei es kein Problem. Das ist insofern interessant, als damit Absturzrisiken geleugnet werden und die SEG weiß, dass für eventuelle Schäden nicht sie und nicht die Amerikaner, sondern die Allgemeinheit, das heißt wir Bürger aufkommen werden!
Ebenso wird ein von amerikanischer Seite gefordertes Lärmgutachten als unnötig bezeichnet, weil Herr Stöcklin wieder Bezug auf das fehlerhafte Gutachten zum Bodenlärm im Zusammenhang mit dem Baugebiet „Hainweg“ nimmt. Da BiLGUS solche Behauptungen nicht unwidersprochen stehen lassen will, haben wir heute folgende Presseerklärung veröffentlicht: Presseerklärung vom 5.9.19
Bilgus hat beim Ministerium einen Antrag auf Überprüfung der oben genannten Aspekte eingereicht, da die Frage der Anwendbarkeit des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm von der SEG und der Stadt bestritten wird. Wir möchten diesen Sachverhalt geklärt wissen. Nach dem Gesetz müssen bei stationierten Flugzeugen mit Strahltriebwerken, bzw. „militärische Flugplätze, die dem Betrieb von Flugzeugen mit Strahltriebwerken zu dienen bestimmt sind“, Lärmschutzzonen ausgewiesen werden. Darüber hinaus soll alle 10 Jahre eine Überprüfung der Lärmbelastung erfolgen, was nach unserem Wissensstand bisher nicht geschehen ist.
Das gesamte Anschreiben können Sie hier ansehen: Link
Update am 1012.2021:
Bis zum heutigen Tag gab es keinerlei Reaktion des Ministeriums auf unsere Anfrage!
Nachdem die SEG ihren „Bericht über vorbereitende Untersuchungen zu einem städtebaulichen Entwicklungsbereich in Wiesbaden“ (Link) übergeben hat, übt Bilgus deutliche Kritik an der Planung und auch am Vorgehen der SEG. Der von uns mehrfach im Laufe des Jahres 2018 angesprochene Fakt, das über den gesamten Plaungsbereich Fluglinien des Flughafens Erbenheim führen, wurde aus unserer Sicht nicht ausreichend berücksichtigt, bzw. bagatellisiert ( … „dann werden die Fluglinien eben verlegt - da bin ich optimistisch“, so Projektleiter Mengden). Uns wurden zwei Stellungnahmen bundesdeutscher Behörden zugespielt (…) Weiterlesen
Nach den Pressemeldungen des gestrigen Tages 7.8.19) wird der Stadtplanungsdezernent Herr Kessler alle Stellungnahmen im Netz öffentlich machen. Wir werden dies an dieser Stelle auch tun:
Stellungnahme der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA): Link ;
Stellungnahme des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr: Link
Zusammenfassung für die Abgeordneten des Stadtparlaments der oben genannten Schreiben: Link
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