Folgende Informationen werden von den Offiziellen der Airbase im Netz zur Verfügung gestellt: Link und Lärmschutzkommission 5.12. Interessant ist auch ein Interview mit Major Greuel vom Luftwaffenamt: Link.

Flugverbotszone

Oben sehen Sie eine Darstellung der Flugver-botszone, wie sie gelten würde, wenn die Abstandsregelungen, die das militärische Luftfahrthandbuch für Chemieanlagen vorsieht, für das Industriegebiet InfraServ Gültigkeit hätten. Zumindestens so, wir wir es verstehen!

Der blaue Bereich ist das Industriegebiet und die grauen Bereiche düften dann nicht überflogen werden.

Die Wiesbadener Grünen veranstalteten am 14.2.14 einen spannenden Vortrag mit Diskussion: "US-Hauptquartier in Wiesbaden - Wo bleiben Souveränität und Bürgerrechte?"

Es sprachen: Omid Nouripour Außenpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag Otto Jäckel Vorsitzender der IALANA (International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms e.V.) Ronny Maritzen Stadtverordneter der Grünen in Wiesbaden.

Die Vorträge befassten sich mit der rechtlichen und politischen Situation der Stationierung amerikanischer Truppen hier in Deutschland. Während Omid Nouripour sich mit politischen Situation auseinandersetzt und den Bogen zur NSA-Affaire spannt, beschäftigt sich RA Jäckel mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der Stationierung. Er schildert die Entwicklung von den Verträgen der Nachkriegs-zeit bis zu vertraglichen Regelung nach der Wiedervereinigung. Spannend ist es zu hören, wie die Regierung Kohl im Rahmen dieser historischen Veränderungen Regelungen aus den alten Verträgen, die z.B. die Ratifizierung durch den Bundestag und damit eine öffentliche Erörterung vorsehen, durch geheime "Noten" umgeht und somit den vormaligen Zustand wieder herstellt.

Beide Vorträge können Sie sich hier anhören->

Vortrag RA Jäckel

Vortrag

Omid Nouripour

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07.09.13: Umzug des Headquarters nach Wiesbaden ist abgeschlossen

Nach Informationen der Lampertheimer Zeitung („US-Army holt Flagge ein“) ist der Umzug des Headquarters nach Wiesbaden abgeschlossen. Gleichzeitig wird bis 2014 die Stationierung der US-Streitkräfte in und um Heidelberg herum nach 68 Jahren beendet und Heidelberg kann sich seiner Stadtentwicklung zuwenden (www.heidelberg.de/konversion). Weitere Informationen unter: Presse.

Hier die Informationen zum Sommerflugprogramm 2014:

- 16 Wochen sind geplant, sodass 32 Nachtflüge möglich sind

- normalerweise wird nur die Hälfte in Anspruch genommen

- Konzentration auf Montag und Dienstag, wetterbedingt auch Mittwoch möglich

- 2013 gab es 14 Hubschrauberflüge nach 24 Uhr und 21 Ausgleichstage

- 2013 gab es 133 Helikopterflüge nach Coleman (Lampertheim)

- 2014 sollen weiter auf Coleman ausgewichen werden, sowie verstärkt Büchel (Bundeswehr Truppenübungsplatz bei Cochem) in Anspruch genommen werden.

- Es gibt nur einen Black-Hawk-Simulator, der von allen Einheiten in Deutschland genutzt wird. Er wird so weit es planerisch und von der Ausbildung her möglich ist genutzt, was die Nachtflugtage auf 14 reduziert. Nicht alles kann darin geübt werden.

- Die Zahl der Flugbewegungen soll auf dem Stand von 2013 bleiben.

12.03.14: "Europas größter Stützpunkt" titelt die Frankfurter Rundschau

Immer deutliche werden die Kontouren der Entwicklung in Erbenheim. Wieder einmal zeigt sich, dass die geplanten Veränderungen größer sind, als die Bevölkerung bisher wußte.Link

15.02.14 - Der Wiesbadener Kurier fragte, ob die Amerikaner noch unsere Freunde sind:

Die sicher nicht repräsentative Umfrage mit 844 Stimmen ergab das folgende be-denkenswertes Ergebnis, was ein die Stimmung zu unseren "Nachbarn" in Teilen der Bevölkerung widerspiegelt (Spannend wäre es die östlichen Vororte zu befragen!):

Eindeutig "Ja" - 14,1%

Nicht mehr uneingeschränkt - 35%

Waren es noch nie - 50,9%

12.9.14 Aktuelle Information der Airbase über Übungen der NATO-Streitkräfte vom 17.-20.9.14

Die Leitung der Airbase informiert die Gremien der Stadt über bevorstehende besondere Übungen mit folgender Mail:

"Die Vereinigten Staaten und ihre europäischen Verbündeten und Partner führen derzeit eine multinationale militärische Übung auf verschiedenen Truppenübungsplätzen und Einrichtungen innerhalb Deutschlands und in anderen NATO Staaten durch. Als Teil der Übung werden in der Zeit vom 17.-20. September 2014 verstärkte miltärische Flugbewegungen in und um die Region Wiesbaden-Mainz stattfinden - insbesondere während der Abendstunden. Diese Flugbewegungen werden im Zusammenhang mit militärischem Training unter Teilnahme von Soldaten und Hubschraubern, sowie einigen Flugzeugtypen, die normalerweise nicht auf Wiesbaden Army Airfield stationiert sind, auf dem Truppenübungsplatz Finthen (angrenzend an Wackernheim in Rheinland-Pfalz) stattfinden. Wir möchten sicherstellen, dass unsere guten Freunde und Nachbarn im Raum Wiesbaden und Mainz von diesen militärischen Aktivitäten nicht beunruhigt sein werden. Wir bedauern aufrichtig mögliche vorübergehende Unannehmlichkeiten oder Störungen, die diese Übung verursachen könnte."

12.03.14 Colonel Carstens dokumentiert sein Verständnis von "guter Nachbarschschaft" FR-Link & WK-Link

Langsam werden die Kontouren der lange von den amerikanischen Militärs geplanten Entwicklungen auf der Airbase klar. Im Rahmen der Reduktion der Stützpunkte in Europa und Deutschland wird Erbenheim der größte Standort in Europa! Für uns als Stadtgesellschaft bedeutet das zusätzliche Belastungen. Strassen werden gesperrt, Wohngebiete verändert und die Lärmbelastung für die Anrainergemeinden steigt. Dies können wir täglich hören. Sein Verständnis von guter Nachbarschaft ist, dass wir gute Nachbarn sein sollen und für Lärmschutzmassnahmen auf der Airbase bezahlen sollen! Wo bleibt da das gute alte Verursacherprinzip? Herr Carstens scheint mittlerweile zu dem Schluss gekommen zu sein, dass solche Lärmschutzhallen hilfreich bei der Vermeidung von Lärm sind! Während der Lärmschutzkommission stellte er dies noch in Frage.

Immerhin ist den Verantwortlichen aufgefallen, dass es nicht gut zusammenpasst, dass Geld für die Gestaltung eines Golfplatzes da zu sein scheint und andererseits beim Lärmschutz auf die knappen Kassen verwiesen wird. Der öffentliche Druck der vergangenen Tage hat Früchte getragen!Link

Es beruhigt uns natürlich, dass die Ansiedlung der Geheimdienststützpunkte aus Heidelberg und Darmstadt bis 2016 keine erhöhte Gefährdungslage für die Bevölkerung mit sich bringt.

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